Aktivenwochenende in Helmstedt


Aktivenwochenende in Helmstedt 14.-16.10.2005
 
Nachts im Mehrbettzimmer, einen Steinwurf von der A2 entfernt, beim Frühstück steht der Maler im Gerüst, das die Fenster des Gruppenraums verdeckt. So könnte man die Atmosphäre in der Unterkunft des diesjährigen Aktivenwochenendes beschreiben. Indes, man würde dem Naturfreundehaus Helmstedt dabei nicht gerecht werden. Ruhig, ja fast idyllisch im Wald gelegen, mit viel Platz innen und eigener Torwand im Garten, ein Geheimtipp im Wortsinne.
Die Anreise am Freitag bei mehr als adäquater Witterung vollzog sich in einer harmonischen Gruppe, die - natürlich - per Rad zügig unterwegs war.
Der Samstag stand dann im Zeichen einer längeren Wanderung zwischen Ost und West: Rund um den ehemaligen Grenzübergang Marienborn sind viele interessante und oft gegensätzliche Eindrücke möglich. So liegen etwa in der Ortschaft Harbke Braunkohletagebau und Schlossruine nebst Baumpark und Orangerie dicht beieinander. Flankiert von mehreren Picknick- und Kaffeepausen wurde intensiv kommuniziert, über Blasen an den Füssen, nur illegal zu querende Bahntrassen und nicht zuletzt über Themen, die im weitesten Sinne die (Zusammen-)Arbeit von ADFC und FVAG betreffen. Angesichts wechselnder und stetig wachsender Teams eine durchaus wichtige Sache, Stichwort innerbetriebliche Kommunikation.
Abends erneut Geselligkeit im schon erwähnten Gruppenraum, am Sonntag (es herrschte unverändert Kaiserwetter) die Rückreise, diesmal verbunden mit einer Elmüberquerung, wo eine Kaffeetafel im Reitlingstal den gepflegten Abschluss eines gelungenen Wochenendes bildete.